Geschenk mit Wow-Faktor

Geschenk
mit WOW Faktor
in
3 Schritten

Behutsam löse ich die Schleife und ziehe das Geschenkpapier beiseite. Neugierig und schon ein klein wenig aufgeregt öffne ich die Schachtel...


WOW! Volltreffer!

Geschenk
mit WOW Faktor
in
3 Schritten


 
Behutsam löse ich die Schleife und ziehe das Geschenkpapier beiseite. Neugierig und schon ein klein wenig aufgeregt öffne ich die Schachtel ...

WOW! Volltreffer!

Geschenk mit Wow-Faktor

Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht! Und ja, er scheint mich und meine Wünsche zu kennen. Toll, einfach nur toll! Warum schaffen manche Menschen so eine punktgenaue Landung und andere liegen meilenweit daneben?

Eine Grunderkenntnis, die wir auf der Suche nach der Antwort auf diese Frage gewonnen haben, war:


"Der Köder muss dem Fisch und nicht dem Fischer schmecken."

Was bedeutet das?
Das Ergebnis unserer Ursachenforschung war eine "Formel", die eigentlich ziemlich simpel ist, aber dafür umso wirkungsvoller:

    Persönlichkeit
x  Funktion & Design
x  Emotion                     
=  perfektes Geschenk
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Die "Geschenke-Einfallslosigkeiten"

Was Sie keinesfalls schenken sollten ...
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. Persönlichkeit

Prinzipiell sollten wir einmal überlegen, was den Geschenkempfänger begeistert, welche Hobbys er hat oder was er gerne einmal erleben würde.

Oder wir beobachten ihn in seiner Freizeit oder bei seiner Lieblingsbeschäftigung. Übrigens, auch der Büroalltag kann Geschenkehinweise offenbaren! Fragen Sie sich, ob er eher traditionell oder modern ist? Eher ruhig oder der Impulsive, der das Neue liebt?

Tipp: Geschenkideen immer gleich im Handy zur Kontaktadresse notieren. Das vermeidet viel "Nachdenk-Stress"!


  . Funktion & Design

Kitsch kann manchmal lustig und schön sein, verliert aber schnell seinen billigen Glanz und verschwindet dann in der Schublade. Immer wieder wird behauptet, man solle nur ja nichts Nützliches schenken.

Forget it!

Auch wir lieben doch genau diejenigen Geschenke, die unseren Alltag verschönern und die wir täglich verwenden. Nützliche Funktion in gekonntem Design verpackt – die perfekte Symbiose.


  . Emotion

Gibt es einen geheimen Herzenswunsch aus der Kindheit oder etwas, mit dem gemeinsame Erinnerungen verknüpft werden können? Vielleicht haben einmal die Augen aufgeleuchtet bei einem Film oder während einer Erzählung von Freunden? Das sind immer gute Ansatzpunkte.

Aber auch eine elegante Verpackung verstärkt Emotionen, denn Geschenke unterstreichen immer den Nimbus des Feierlichen.
Die Verpackung ist das Vorspiel beim Schenken - wie ein verführerisches Negligee - und wertet das Geschenk enorm auf.

Wenn dann endlich das Geschenk geöffnet wird und sich dazu noch ein kleines Briefchen mit persönlichen Worten darin befindet, dann verleiht man dem Ganzen noch das ganz spezielle i-Tüpfelchen.

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Aberglaube & Schenken:

Schenken ist ein Ritual, bei dem auch der Aberglaube eine Rolle spielt ...
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Keine Angst:
Ob man die Grußbotschaft mit kreativem, schriftstellerischem Können oder nur mit einfachen Worten schreibt, ist dabei absolut sekundär. Wichtig sind nur die persönlichen Worte, denn die kommen von Herzen - auch wenn es nur ein einfaches und schlichtes DANKE ist.

Auch interessant:
Soziologen versichern glaubhaft, dass das Schenken vom Werben um einen Partner und dem Brutpflegeverhalten abstammt. Ist doch auch eine schöne Vorstellung, oder?



1-2-3

beherzigt man diese Punkte,
so ergibt sich das perfekte Geschenk fast von selbst:
 

PERSÖNLICHKEIT
FUNKTION & DESIGN
EMOTION

 
Und mit dem raffinierten GeschenkeFINDER wird das Suchen zum Finden ... nicht selten, um sich auch einmal selbst zu belohnen:

 

Für das emotionale i-Tüpfelchen gibts dann noch tolle Verpackungen und die Möglichkeit einer persönlichen Botschaft.
Damit macht Schenken viel Spaß und bereitet auch selbst große Freude!

 

Ein Geschenk ist genau soviel wert wie die Liebe,
mit der es ausgesucht worden ist.

Thyde Monnier
 

 

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Die "Geschenke-Einfallslosigkeiten"

1. Krawatten & Socken ...
2. Mixer und Bratpfannen vom Diskonter
3. Namenstassen
4. Dinge, die einem selbst gefallen

Schenken kann auch kränken!

1. die Assistentin sehr persönliche Geschenke aussuchen lassen
2. Dinge, die sowieso angeschafft werden müssen
3. erhaltene Geschenke weiterverschenken
4. Waage als versteckter Hinweis für eine notwendige Diät

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Andere Länder, andere Sitten ...

Was geschenkt wird und vor allem welchen Stellenwert ein Geschenk hat, orientiert sich auch immer am jeweiligen Kulturkreis und dessen Gebräuchen.

Das Großartigste für einen Maori etwa ist ein Hei-Tiki, ein Anhänger aus Jade, der schon über Generationen getragen und immer wieder weitergeschenkt wurde. Die Inuits verschenkten nicht nur in früheren Zeiten mit Begeisterung Walfleisch. Die Aborigines wiederum lieben ihre kunstvoll handgeschnitzten und sehr seltenen Emu-Eier. Burmesen beispielsweise freuen sich am meisten über Dinge, denen man ansieht, woher sie ursprünglich stammen, wie etwa ein Kalender aus der Bergwelt der Schweiz.

Eines der teuersten Präsente der Antike war tyrischer Purpur, auch heute noch der teuerste Farbstoff der Welt. Die wenigsten allerdings wissen, dass es sich dabei eigentlich um Schneckenschleim handelt. Apropos Antike: so manche Königstochter wünschte sich den Kopf eines Feindes auf dem Silbertablett serviert, und bekam ihn auch ...
Ungefährlicher sind da auf alle Fälle die chinesischen handgeknüpften Glücksknoten, die so genannten Pinyin, die in China sehr gerne und schon seit Jahrhunderten als Glücksbringer verschenkt werden!


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Aberglaube & Schenken:

Schenken ist ein Ritual, bei dem auch der Aberglaube eine Rolle spielt. Wir haben die wichtigsten, abergläubischen Richtlinien zusammengefasst:

Schenke niemals Schuhe, denn damit läuft der Beschenkte weg. Auch keine Messer bitte, denn diese bringen Unglück oder zerschneiden das Band der Freundschaft.

Schenkt man trotzdem Schuhe oder Messer: einfach mit einem symbolischen Centstück bzw. Münze auslösen lassen. Dann wirkt der Aberglaube nicht!

In Korea müssen die Geschenke übrigens mit beiden Händen überreicht und entgegengenommen werden, ansonsten brüskiert man sein Gegenüber aufs Ärgste.

Die Geschenksverpackung darf in Japan auf keinen Fall die Farbe weiß haben, denn das ist die Farbe des Todes.
Ähnliches gilt für Schnittblumen in China.

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Bildnachweis

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